Drag’n\’Drop - die Tipps und Tricks

Der große Vorteil vom Mac ist meines Erachtens nach, das er im Drag’n'Drop, d.h. der Bedienung mit der Maus und dem damit verbundenen Klicken und Ziehen von Elementen, ebenso stark ist wie in der Tastatursteuerung, die viele logisch aufgebaute Kombinationen anbieten (siehe dazu meinen Beitrag Tastenkombinationen) - das macht meiner Meinung nach die produktive Arbeit mit dem Mac so unglaublich effizient.

Im folgenden meine kleine Sammlung dazu:

Im Gegensatz zu Windows kopiert der Mac beim normalen ziehen innerhalb des Systems nicht, sondern verschiebt, nur bei externen Medien wird kopiert. Wenn man nun während des ziehens die Optionstaste drückt wird nicht verschoben sondern kopiert, bei externen Medien hat dies keine Auswirkungen. Wenn man die Befehlstaste und die Optionstaste gedrückt hält, erzeugt das System einen Alias (bei Windows heißt das dann Verknüpfung) - also eine Referenz auf eine Originaldatei oder -ordner.

Alt-Taste + Mausziehen = Kopieren statt Verschieben innerhalb des Systems, externe Medien in beiden Fällen Kopieren
Alt-Taste + Befehlstaste + Mausziehen = Alias (unter Windows Verknüpfung) erzeugenLeiste im Finder. Grundsätzlich lässt sich beim Mac alles verschieben und mit der Maus neu positionieren. So kann man alle Icons zum einen ins Dock ziehen (unter Windows quasi die Taskleiste) oder auch im Finder (unter Windows als Explorer, nicht Internet Explorer) bekannt, dies im Folgenden noch einmal bildhaft dokumentiert. Im Beispiel habe ich den Bildbetrachter Xee neben den Systembutton gezogen und losgelassen, letztlich sind noch die wildesten Möglichkeiten denkbar - probiert es aus!

Eine ebenfalls spannende und zugleich praktische Funktion ist es, letztlich alle Elemente innerhalb des Systems und der einzelnen Applikationen per Drag’n'Drop verschieben zu können. So ist es möglich in in der Vorschau geöffnetes PDF-Dokument mit der Maus aufzunehmen und auf den Acrobat zu ziehen, um es damit bearbeiten zu können. Firefox unterstützt diese Funktion leider nur bedingt, im Safari ist es auch möglich ein Bild, Text oder Link zu greifen und auf irgendeine andere Applikation zu ziehen. Ich bin gespannt, wann das der Firefox auch kann - unglaublich nämlich, wie oft das eine sehr hilfreiche Funktion sein kann.

Folgenden Tipp habe ich von Jochen, aber er passt hier recht gut rein. Das was unter Windows Alt + Tab ist, ist beim Mac Befehlstaste + Tab, man wechselt die Programme (leider nicht die einzelnen Fenster der Programme wie z.B. mehrere offene Word-Dokumente). Die nun angezeigte Zeile mit offenen Programmen lässt sich übrigens auch mit der Maus beeinflussen und anklicken und damit auswählen. Außerdem kann man, sollt man feststellen, das man die noch offene Applikation nicht mehr braucht, einfach die Befehlstaste gedrückt halten und Q drücken um die Applikation zu beenden. Noch einma kurz: Befehlstaste + Q (insbesondere wähend Befehlstaste + Tab zum Applikationswechsel) beendet die Applikation noch bevor sie sozusagen erneut geöffndet wurde.

3 Responses to “Drag’n\’Drop - die Tipps und Tricks”

  1. zwischen den einzelnen programmfenstern kannst du mittels Befehlstaste + < wechseln :)

  2. Ooops, den Kommentar hab ich glatt übersehen. Dank dir maks, ich werde mal schauen was für Tricks ich noch finden kann und in einem Update-Artikel zu einem späteren Zeitpunk all das mit einbauen.

  3. Ein nützliches Tool wenn du zwischen den Fenstern aller offenen Applikationen blättern willst (wie unter Win): http://www.manytricks.com/witch/

    Find ich persönlich praktischer als Cmd-Tab

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